HSK (Helsana und Co) künden die Verträge mit ChiroSuisse

Wie vor einigen Jahren den Physiotherapeuten wird es nun ab 2016 wohl auch den Chiropraktoren ergehen. Die HSK, eine Einkaufsgemeinschaft von Versicherungsleistungen (Konkurrenz zur Santesuisse/Tarifsuisse) kündigt nach den kantonalen nun auch die Verträge mit der ChiroSuisse per 31.12.2015.

Eine etwas unglückliche Zeit, ist man doch gerade jetzt am verhandeln eines besseren Tarifs für die Chiropraxis der seit 1996 nie korrigiert wurde.

HSK_2015Ziel der HSK wird es wohl aber sein den Tarif von 4.20 bis 4.40 nach unten zu drücken. So wird es wohl bald auch in der Chiropraktik ein Zweiklassen-System geben. Ein gültiger, kantonaler Tarif für die HSK und einer für alle anderen Kassen die der Santesuisse angeschlossen sind.

Dieses Spielchen kennen wir doch? Die HSK wird dann einen angepassten Tarif von 3.40 bis 3.60 anbieten um sich dann nach langem Kampf bei 3.70 bis 3.90 zu einigen.. Wetten ???

Wenn man bedenkt dass alleine durch die Inflation ein Chiropraktiker in den vergangenen Jahren 36,5% weniger verdient als 1996, ist die Frage natürlich offen, hat er früher zu viel bekommen, oder nun noch weiniger.

Schauen wir mal was die Zukunft bringt, wir hoffen nicht, dass es hier in die Richtung allgemein Mediziner geht die mit ihrem Tarmed immer weniger verdienen und bereits beim Eintreffen des Patienten denken müssen: Grippe gleich 46.80 max. 5  Minuten und 20 Sekunden, ganz egal wie der Patient daherkommt.

Eventuell muss SanteSuisse bald ihr Logo ändern

SanteSuisse_Zerfällt

Der HSK angeschossen sind (Stand 7/2015)

Helsana Insurances AG/SA  et al:

  • Helsana Insurances AG/SA
  • Progrès Insurances AG/SA
  • Sansan Insurances AG/SA
  • Avanex Insurances AG/SA
  • ch Insurances AG/SA
  • Indivo Insurances AG/SA

Sanitas Basic Insurances AG/SA et al :

  • Sanitas Basic Insurances AG/SA
  • Compact Basic Insurances AG/SA
  • Wincare Insurances AG/SA
  • Kolping Sickness Insurance AG/SA

KPT Sickness Insurance AG/SA :

  • KPT Sickness Insurance AG/SA
  • Agilia Sickness Insurance AG/SA
  • Publisana Sickness Insurance AG/SA
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Sum UP – Bargeldloses bezahlen in der Praxis

28-06-2015 04-21-11Einige Praxen haben sich in der Vergangenheit Sum UP geleistet und lassen Patienten oder Besucher über dieses kleine „Gerätchen“ Bezahlen.
In den Chiropraxen sind es meist Artikel, weniger die Leistungen selber, in anderen Praxen wird schon mal ein Abo oder eine Behandlung so verrechnet.

Sum Up ist sehr simpel aufgebaut. Alles was man braucht ist das kleine Gerät selbst, Bluetooth 4.0, Internet und ein kompatibles Handy oder Tablet. Ob Ihres kompatibel ist können Sie hier testen. Danach kann es nach wenigen Schritten schon los gehen.

1,5% (Maestro) oder 2,5% (Kreditkarten) werden Ihnen bei der Bezahlung einer Rechnung abgezogen, dass war dann auch schon alles was Ihnen an Kosten auferlegt wird. Sie brauchen keinen Mindestumsatz, es werden keine monatlichen Kosten verrechnet und es gibt auch keine Vertragslaufzeit die es zu beachten gilt.

Wie verbuchen:
Um Ihrem Treuhänder einen gefallen zu tun, sollten Sie den Eingang erst verbuchen, wenn dieser auf dem Konto ist. Dies macht die Buchung etwas aufwändiger und da nicht als VESR erkannt, benötigt es Handarbeit. Werden Leistungen verbucht betrifft es bei der Provisionsabrechnung nur den Arzt im HABEN (Partner). Bei Assistenten und Arzt/TP im SOLL trägt die Praxis diese Kosten.

Nach der Zahlung via Terminal können 5 bis 8 Werktage vergehen, bis das Geld auf Ihrem Konto erscheint.

Sie erhalten von Sum Up für jede verbuchte Rechnung eine E-Mail, können aber via der eigenen Sum Up APP auch jederzeit eine Zahlung bzw.dessen Status verfolgen.

Neben der Rechnung können Sie via SMS oder E-Mail dem Patienten eine Quittung übergeben. Diese kann auch nachträglich gesandt werden. Zu unserer Überraschung an eine x-beliebige Nummer oder E-Mail Adresse. Die bei der Zahlung aufgenommenen Daten sind hier unwichtig.

Sicherheit:
Kann der Patient die Buchung nach dem bezahlen, stornieren.
Ja – Er kann eine Rückbuchung veranlassen.
Sum Up meldet hier

Die Sicherheit unserer Kunden hat bei Sumup höchste Priorität. Deswegen gibt es ein dediziertes SumUp Anti-Betrugs Team das nicht nur konstant Transaktionsaktivitäten nach Auffälligkeiten sondern auch jede Rückbuchung überprüft und diese im Namen des Händlers anfechtet. Dieser Service ist für unsere Kunden kostenlos

Sum Up ist an die Datenbank gestohlene/verlorene Kreditkarten angeschlossen und überprüft in Echtzeit ob die eingesetzte Karte gültig ist.

Fazit:
Für alle die dem Patienten ab und an eine Zahlung via Karte ermöglichen wollen und die hohen Kosten eines normalen K-Terminals scheuen, eine gute Lösung. Der Anschaffungspreis von 59.- (Aktion) bis 99.- Franken (UBS Kunden 69.-) ist moderat. Das Gerät selbst „werkelt“ sehr zuverlässig.

Intern:

Um Ihnen das Buchen zu erleichtern, haben wir in ChirWin und PhysWin die Zahl-Option SumUp mit 1.5% und 2.5% eingefügt. So können Sie ohne grosses Rechnen den Betrag korrekt verbuchen. Die TransNummer muss hier nicht aufgenommen werden.

Wählen Sie beim Konto zuerst

ChirWin_SumUP

und haben dann die Möglichkeit zum verbuchen.

SumUp_ChirWin2

Die Zeile Trans. Nummer kann dabei als Bemerkung aufgenommen werden und erscheint bei der Fall/Zyklus Beschreibung im Hauptprogramm. Das Praxis-Ergebnis wird hier nicht verändert, der zu erfüllende Betrag um die jeweiligen % verringert.

SUVA mit neuer Software

Die in ECO vorgestellte neue Software der SUVA soll dem Versicherer (KVG + UVG) die Kontrolle der elektronisch übermittelten Abrechnung  der Ärzte und Spitäler erleichtern.

Dabei werden aus zigtausend Abrechnungen sogenannte Standard-Abläufe (Fälle) kreiert, die den eingesandten Rechnungen im Vergleich gegenüber gestellte werden. Entspricht die Abrechnung nicht diesem Standard, wird diese aus dem elektronischen Ablauf heraus genommen und kontrolliert.

Als Hinweis dient hier wohl die Diagnose, zu mindest bei Unfall, bei Krankheit ist diese ja nicht sprechend.

Also ein wirksames Mittel um die Flut der 6 Millionen Rechnungen im Jahr zu kontrollieren?

Nicht alle sehen dies so

Unser Partner BLOG stellt hier die Vertrauens-Frage >>>

Priska Haueter an der Spitze der ChiroSuisse

Dr. Jean Jörger wird nach 6 Jahren seinen Platz frei machen und Priska Haueter übernimmt als erste Frau, die Spitze der ChiroSuisse.

Priska_HaueterIm Juni 2015 übernahm sie das Präsidium mit CEO Funktionen, an ihrer Seite als Vizepräsidenten Dr.  Bea Wettstein und Dr. Christian Chervet (bisher).

Priska Haueter (lic.phil.hist.) war schon die letzten 25 Jahre für die ChiroSuisse tätig und ist so wohl jedem der rund 300 Chiropraktoren und Chiropraktorinnen in der Schweiz, bestens bekannt.

Ihr kompetentes Fachwissen wird in ihrer neuen Aufgabe genügend Spielraum vorfinden um der Organisation wie anhin, mit grossem Nutzen zur Verfügung zu stehen.

Wir wünschen Frau Haueter einen guten Start in eine nicht leichte Aufgabe und bedanken uns bei Dr.  Jean Jörger für seine geleistete Arbeit, für und zum Wohle der ganze Chiropraxis in den letzten Jahren.

Wir möchten auch die Gelegenheit nutzen dem ganze „Team“ der ChiroSuisse zu danken, das mit viel zeitlichem Aufwand vieles, ja sehr vieles, in den letzten Jahren, für die Chiropraxis erreicht hat.

Links:

ChiroSuisse >>>          Pro Chiropraktik >>>     Medienstelle ChiroSuisse >>>

Die ChiroPraxisSoftware >>>

Beitrag Handelszeitung >>>

Informativ:

Der Vorstand der ChiroSuisse (Quelle ChiroSuisse.info)

Der Vorstand
Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und werden von der Generalversammlung der ChiroSuisse gewählt.

Priska Haueter, lic.phil. I, Bern, Präsidentin der ChiroSuisse (1.6.2015)

Dr. Christian Chervet, Neuenburg, Vizepräsident,

Dr. Beatrice Wettstein, Wädenswil, Vizepräsident,

Vakant, Dept. Administration
Dr. René Boess, Dept. Finanzen
Dr. Thomas Hausheer,  Dept. Qualität
Dr. Marco Vogelsang, Dept. Kommunikation
Dr. Michael Vianin, Dept. Weiterbildung
Dr. Curdin Caviezel
Dr. Marc Girod
Dr. Serafin Leemann
Dr. Philippe Rufener

ChiroSuisse in den Regionen
In der Suisse Romande, im Tessin und in Kantonen der Deutschschweiz vereinen aktive Gesellschaften die Chiropraktoren der entsprechenden Regionen. Die Regionalgesellschaften betreiben mit Qualitätszirkeln die Fortbildung, sie vertreten die Interessen der Chiropraktik in der Politik, und sie beteiligen sich an Präventionsaktionen für die Bevölkerung.

– Dr. Thierry Berna, La Chaux-de-Fonds, Chiropraktoren-Gesellschaft Jura-Neuenburg
– Dr. Peter Bon, Montreux, Waadtländer Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Pierre-Yves Chapuis, Genfer Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Florian Christ, Basel, Nordwestschweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Gian Jörger, Chur, Vertreter der Südostschweizer Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Alexandre Emery, Sierre, Vertreter Walliser Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Katrin Jansen-Wallner, Solothurn, Chiropraktoren-Gesellschaft Aargau-Solothurn
– Dr. Michael Vianin, Freiburger Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Marco Vogelsang, Zürich, Ostschweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Martin Wangler, Burgdorf, Berner Chiropraktoren-Gesellschaft
– Dr. Andrea Wild, Schwyz, Zentralschweizerische Chiropraktoren-Gesellschaft

PhysWin geht eigene Wege

Der Tarifstreit in der Physiotherapie hat seinen Höhepunkt erreicht.

PhysWin geht eigene Wege.

Es ist heute 19.5.2015 möglich, dass in einer GM-Praxis in der Therapeuten angeschlossen an ASPI, physioswiss sowie kantonal (Vertragslos), die Patienten 3 (drei) verschiedene Abrechnungen erhalten. Dem nicht genüge, geht der ganze Streit noch auf die Ebene der Versicherer zurück, so erhalten die Patienten die bei einer der HSK angeschlossenen Kassen versichert sind, nochmals eine andere Abrechnung. Eventuell ist noch ein spezieller Vertrag mit der CSS vorhanden, so dass der Rechnungsbetrag nochmals abweichen kann.

Es ist also möglich das Papi für die gleiche Therapie 453.60, Mami 475.20 und Sohnemann 429.50 bezahlen.

Sorry – Ein Irrsinn.

PhysWin (unter First-It und SwissChiroPool) hat darum bereits 2013 die Taxwerte an die Versicherer geheftet und erlaubt pro Kanton bis zu 9 verschiedene Tarife bzw. Tarifgruppen, die der jeweiligen Kasse zugewiesen wird. Einmal zugewiesen sind die Rechnungen so ohne Probleme gedruckt, elektronisch verschickt oder über ein TrustCenter/Ärztekasse abgerechnet. Dazu wird der Standard XML 4.3 (bereits vorbereitet XML 4.4) benutzt. Die Kassen werden mit der Liste der MediData abgeglichen und erreichen so immer die richtige Zahlstelle mit den korrekten Daten. Dabei erfüllt PhysWin alle Vorgaben des Forum-Datenaustausch, der Validierung unter Sumex 2.2, der tarifsuisse unter Tarif 311/ 311 ASPI/ 311 physioswiss  und der MediData.

Weitere Infos zu Tarifen in unserer Onlinehilfe >>>

Zudem kann der Therapeut bzw. die GM-Praxis in eigener Verantwortung eigene Tarife und Verträge verwalten. Die Abrechnungen sind immer korrekt, oder eben so wie SIE es wollen.

Einige Versicherungen erlauben das zusenden der Verordnungen via Fax nicht mehr. Das „Anheften“ an die Abrechnung via Scann wird also immer wichtiger.

PhysWin korrespondiert auf Wunsch in GM – Praxen mit ChirWin oder allen anderen auf XML basierenden medizinalen Softwarepaketen sowie Verwaltungs-Soft wie MediDok 2.0. Auch die Schnittstelle GDT wird voll unterstützt. Dazu gesellen sich die Schnittstellen HIN/CoverCard oder SASIS.

Links: Rechnung 4.3 in Papierform >>>  / Alle Verträge nach Kanton >>>

Letzte Meldung vom physioswiss am 30.4.2015

Aktuell bei physioswiss

Befristete Verlängerung der alten Tarifstruktur wurde vom Bundesrat genehmigt

30.04.2015

Um Rechtssicherheit herzustellen und den Tarifvertrag „+8 Rappen“ mit tarifsuisse zu schützen, hat sich physioswiss im Februar 2015 mit allen Tarifpartnern darauf geeinigt, die alte Tarifstruktur von 1998 befristet bis Ende 2015 zu verlängern. Für die konkrete Arbeit der PhysiotherapeutInnen hat diese befristete Verlängerung der alten Tarifstruktur keine Auswirkungen oder Änderungen zu Folge. Bei weiteren Neuigkeiten wird physioswiss zeitnah informieren.

Einfache Verwaltung unter PhysWin der Taxwerte

Taxpunktwerte

2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 6.100 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

PhysioSwiss wie weiter

Bald ist Ende Juli. Die physioswiss plante, sich nochmals an den Tisch zu setzten mit den Kassen die die plus 8 Rappen nicht übernehmen wollten.  Sie setzte sich ein Ziel, ende Juli sollten weitere Lösungswege vorliegen. Keinesfalls will man eine Lösung für eine “ Zwei-Klassen-Versorgung“ annehmen.

Doch welche Kassen weigern sich nach wie vor?

Nach Aussagen der physioswiss geht es hier um den

Krankenkassenverbands „Curafutura“, namentlich die Krankenversicherer CSS, Helsana, Sanitas und KPT

Hier wird eben gerade der Abgang des leitenden Direktors (Reto Dietschi) per Ende 2014 bekannt gegeben. Die Curafutura hat bereits heute fast 45% Leistungsvolumen im Gesundheitswesen und vertritt rund 40% aller Versicherten. Der Rest ist nach wie vor bei der SantéSuisse.

Die Curafutura „brüstet“ sich auch damit, dass dank ihnen, Bewegung in die Tarifstruktur gekommen sei, unter anderem namentlich erwähnt „mit der physioswiss“ (Quelle)

Ob hier die negative Entwicklung gemeint ist, ist nicht ersichtlich. Zumindest ist die Forderung der physioswiss älter als die Curafutura.  Auf dem ganzen Blog findet man auch keine Erklärung zur ablehnenden Haltung gegenüber dem neuen Physio-Tarif. Auch der Newsletter lies eine solche Stellungsnahme vermissen. Lediglich der Hinweis, dass die 8 Rappen zu hoch sind, findet man in den öffentlichen Foren. Auf den Seiten der physioswiss findet man nach dem Login jedoch weitere Informationen.

Wir hoffen stark, dass hier eine Lösung gefunden werden kann. Es kann nicht ankommen, das wir neu einen kantonalen Tarif, einen physioswiss/aspi und schlussendlich noch einen curafutura Tarif haben. Noch zu erwähnen den Physio-Spital-Tarif. Alles Leistungen einer starken, in das Gesundheitswesen voll integrierten Gruppe von Therapeuten, die es endlich verdient hat, nach über 16 Jahren, eine angepasste „Entlohnung“ zu erhalten.

Informativ:

Reto Dietschi ist seit der Gründung von Curafutura im Juli 2013 deren Direktor. Er ist aktiv auf  Twitter >>> und war vorher bei der ASK (Allianz Schweizer Krankenversicherer)

CuraFutura-Gründung 4/2013 schlägt hohe Wellen >>>

Der physioswiss sind rund 8500 Physiotherapeuten angeschlossen.

CURA aus dem Latein bedeutet wie wir wissen: „Fürsorge„, „Sorgfalt„, CURAM, schon eher benutzt,  „Sorge Tragen„.  Futura steht für Zukunft.  CuraFutura: Es ist zu hoffen dass dieser Name für das Gesamtwohl und nicht für die Zahl unter dem Strich bei  Gewinn in Franken der jeweiligen Kasse steht.