PhysioSwiss wie weiter

Bald ist Ende Juli. Die physioswiss plante, sich nochmals an den Tisch zu setzten mit den Kassen die die plus 8 Rappen nicht übernehmen wollten.  Sie setzte sich ein Ziel, ende Juli sollten weitere Lösungswege vorliegen. Keinesfalls will man eine Lösung für eine “ Zwei-Klassen-Versorgung“ annehmen.

Doch welche Kassen weigern sich nach wie vor?

Nach Aussagen der physioswiss geht es hier um den

Krankenkassenverbands „Curafutura“, namentlich die Krankenversicherer CSS, Helsana, Sanitas und KPT

Hier wird eben gerade der Abgang des leitenden Direktors (Reto Dietschi) per Ende 2014 bekannt gegeben. Die Curafutura hat bereits heute fast 45% Leistungsvolumen im Gesundheitswesen und vertritt rund 40% aller Versicherten. Der Rest ist nach wie vor bei der SantéSuisse.

Die Curafutura „brüstet“ sich auch damit, dass dank ihnen, Bewegung in die Tarifstruktur gekommen sei, unter anderem namentlich erwähnt „mit der physioswiss“ (Quelle)

Ob hier die negative Entwicklung gemeint ist, ist nicht ersichtlich. Zumindest ist die Forderung der physioswiss älter als die Curafutura.  Auf dem ganzen Blog findet man auch keine Erklärung zur ablehnenden Haltung gegenüber dem neuen Physio-Tarif. Auch der Newsletter lies eine solche Stellungsnahme vermissen. Lediglich der Hinweis, dass die 8 Rappen zu hoch sind, findet man in den öffentlichen Foren. Auf den Seiten der physioswiss findet man nach dem Login jedoch weitere Informationen.

Wir hoffen stark, dass hier eine Lösung gefunden werden kann. Es kann nicht ankommen, das wir neu einen kantonalen Tarif, einen physioswiss/aspi und schlussendlich noch einen curafutura Tarif haben. Noch zu erwähnen den Physio-Spital-Tarif. Alles Leistungen einer starken, in das Gesundheitswesen voll integrierten Gruppe von Therapeuten, die es endlich verdient hat, nach über 16 Jahren, eine angepasste „Entlohnung“ zu erhalten.

Informativ:

Reto Dietschi ist seit der Gründung von Curafutura im Juli 2013 deren Direktor. Er ist aktiv auf  Twitter >>> und war vorher bei der ASK (Allianz Schweizer Krankenversicherer)

CuraFutura-Gründung 4/2013 schlägt hohe Wellen >>>

Der physioswiss sind rund 8500 Physiotherapeuten angeschlossen.

CURA aus dem Latein bedeutet wie wir wissen: „Fürsorge„, „Sorgfalt„, CURAM, schon eher benutzt,  „Sorge Tragen„.  Futura steht für Zukunft.  CuraFutura: Es ist zu hoffen dass dieser Name für das Gesamtwohl und nicht für die Zahl unter dem Strich bei  Gewinn in Franken der jeweiligen Kasse steht.

 

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