Physiotherapie Schweiz – 8 Rappen mehr

Der Auszug aus der Meldung vom 9.4.2014, weiter unten zeigt, dass die Ziele der physioswiss  nicht ganz erfüllt wurden, aber ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan und abgehackt wurde. Störend in dieser Meldung ist einzige der kleine Teil „bei der grossen Mehrheit der Kunden“. Für die Softwareentwickler wird also der Alptraum wahr, das die Verknüpfung zum gültigen Tarif neu vom Patienten über die Kasse zum Tarif führt. Zudem ist die Meldung Helsana und CSS werden noch bis Ende 2013 Mitglied von santésuisse bleiben ein weiteres Indiz dafür, dass nicht alles so läuft wie es sollte. 

Zum Beitrag:

tarifsuisse ag und physioswiss unterzeichnen einen zukunftsorientierten Vertrag für die Physiotherapie

Nach intensiven Verhandlungen ist es tarifsuisse und physioswiss gelungen, eine vertragliche Lösung für die PhysiotherapeutInnen zu finden, um deren wichtige Tätigkeit zu gewährleisten. Per 1. April dieses Jahres können PhysiotherapeutInnen bei der grossen Mehrheit der Kunden von tarifsuisse mit plus 8 Rappen abrechnen.

physioswiss und tarifsuisse haben mit dieser vertraglichen Lösung den seit dem 1. Januar 2012 bestehenden tariflosen Zustand auf dem Gebiet der Physiotherapie beendet. Die intensiven, in einem konstruktiven Klima zwischen physioswiss und tarifsuisse geführten Verhandlungen, verliefen positiv. Die Partner sind eine ab 1. April 2014 gültige vertragliche Einigung eingegangen, welche beiden Parteien Vorteile bringt.

Ein entscheidender Inhalt des neuen Übereinkommens ist die Erhöhung des Taxpunktwertes um 8 Rappen für die PhysiotherapeutInnen. Andere verbindliche Schwerpunkte des neuen Vertrages sind die Wiederaufnahme von Verhandlungen zur Überarbeitung der Tarifstruktur, die Entwicklung von Qualitätsmassnahmen und die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung.

Mit dieser Vereinbarung schaffen die Tarifpartner gemeinsam bessere Voraussetzungen für die Ausübung der Physiotherapie, die einen der Pfeiler der traditionellen Medizin bildet, und sichern so eine gute medizinische Versorgung.

 

physioswiss, der Schweizer Physiotherapie Verband, vertritt die Interessen von über 8’500 selbständig erwerbenden und angestellten PhysiotherapeutInnen in der ganzen Schweiz.

 

tarifsuisse ag ist die grösste Einkaufsgemeinschaft der Krankenversicherer in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Sie besitzt einen Marktanteil von rund 75 Prozent. tarifsuisse ag hat ihren Hauptsitz in Solothurn und Standorte in Bern, Bellinzona, Lausanne und Zürich.

Auskunft erteilt:

physioswiss

Daniel Amstutz Bereichsleiter Kommunikation Tel. 041 926 69 10 daniel.amstutz@physioswiss.ch

tarifsuisse ag

Daniel Wiedmer Leiter Kommunikation und Public Affairs Tel. 031 326 63 80 / 079 359 18 40 daniel.wiedmer@tarifsuisse.ch
Diese Medienmitteilung können Sie im Internet abrufen unter: www.physioswiss.ch /www.tarifsuisse.ch

 

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2 Antworten zu “Physiotherapie Schweiz – 8 Rappen mehr

  1. Nachtrag aus der Quelle MedicalBizz
    Communiqué tarifsuisse ag und physioswiss vom 10.4.2014:

    tarifsuisse ag und physioswiss unterzeichnen einen Vertrag mit einer Erhöhung des TPW von 8 Rappen. Nach intensiven Verhandlungen ist es tarifsuisse und physioswiss gelungen, eine vertragliche Lösung für die PhysiotherapeutInnen zu finden, um deren wichtige Tätigkeit zu gewährleisten. Per 1. April dieses Jahres können PhysiotherapeutInnen bei der grossen Mehrheit der Kunden von tarifsuisse mit plus 8 Rappen abrechnen.

    Die TPW-Erhöhung von + 8 Rappen ab 1.1.2014 gilt für Physiotherapeuten:

    • welche nicht den aspi-Übergangsvertrag unterzeichnet haben. (Der aspi-Übergangsvertrag bleibt gültig bis 31.12.2014)

    • gilt nicht für Verrechnung nach UVG (Unfall). Für UVG gilt weiterhin der alte TPW CHF 1.- für die ganze Schweiz

    • für Verrechnungen mit Mitglieder der tarifsuisse ag, mit Ausnahme der CSS-Gruppe

    • für Verrechnung mit CSS-Gruppe gilt der alte TPW
    • für Verrechnung mit Mitgliedern der HSK (Helsana, Sanitas, KPT) gilt der alte TPW
    • es gilt der Tiers-Garant (Rechnung an Patient) für Papierrechnungen
    • es gilt der Tiers-Payant für die elektronische Leistungsabrechnung mit den KK

    Mit all diesen Einschränkungen stellt sich die Frage ob man von einem Erfolg sprechen kann. Zumindest im Augenblick. Alleine der Umstand, dass so mit den Patienten abgerechnet werden muss, und der Therapeut ein nicht zu unterschätzendes Inkasso-Risiko auf sich nimmt, lässt die 8 Rappen fast lächerlich erscheinen. Heute packe ich 2 Mal im Monat meine Rechnungen in 6 bis 9 Kuverts an die Kassen. Nun werde ich also 40 bis 80 Kuverts versenden. Aufgerechnet aufs Jahr als ein Minus in meiner Tasche. Dazu noch die unverschämten Postfinance Gebühren bei Patienten die am Postschalter einzahlen.

    Wo, Frage ICH, ist hier ein Erfolg oder gar eine Einigung zu finden? Visuell könnte der Patient nun meinen, super die Physios haben etwas mehr für ihre Leistung, auf dem Konto aber ist, nach MEINER Meinung, mit dieser Lösung, schlussendlich weniger zu finden. Und dies nach nun über 2 Jahren Streit. Nein liebe physioswiss, dies ist keine Lösung und schon gar keine Einigung auf die man stolz sein könnte.

    Dies ist meine Meinung und soll nicht die Arbeit der involvierten Personen in Frage stellen.

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